Programm 2019 – durchgeführte Veranstaltungen


im Mai 2019 fand statt

Leseabend mit Daniel Bielenstein

am Freitag, den 3. Mai 2019, um 19:00 Uhr im PFL (Kulturzentrum) in der Peterstraße 3 – 26131 Oldenburg

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Nordwest zu Oldenburg e.V. veranstaltet einen Leseabend mit dem preisgekrönten Hamburger Journalisten und Schriftsteller Daniel Bielenstein.

Herr Bielenstein studierte an der Tokioter Universität Keio und arbeitete einige Jahre für eine japanische Zeitung. Dabei lernte er die kulturellen und mentalen Differenzen und Vielfältigkeiten zwischen Deutschland und Japan kennen und ließ diese Erkenntnisse in seine Romane einfließen.

Unter dem Pseudonym Henrik Siebold veröffentlichte Daniel Bielenstein vier Kriminalromane. Er ist der literarische Schöpfer des japanischen Inspektors Kenjiro Takeda, der in Hamburg mit seiner deutschen Kollegin auf ungewöhnliche Weise ermittelt und Kriminalfälle löst.

Herr Bielenstein hat noch weitere Romane und Jugendbücher geschrieben.

Am 3. Mai 2019 wird Herr Bielenstein aus seinen Romanen vorlesen und interessante Begebenheiten aus seinem Leben erzählen. Wir freuen uns, ihn persönlich kennenzulernen und ihm viele Fragen stellen zu können.

28 Juni – 19 Uhr im PFL
Samurai auf die internationale Bühne-Geschichte nach der Landesöffnung

Es ist bekannt, dass Japan bis vor 150 Jahren nahezu abgeschlossen war und sich dann der restlichen Welt öffnete. Wir wissen auch, dass Japan vor 74 Jahren den II. Weltkrieg verlor. Uns ist aber nicht genau bekannt, was für eine internationale Rolle Japan zwischen den beiden Ereignissen spielte.

Nach der Öffnung des Landes erkannte Japan, dass fast alle südostasiatischen Länder kolonialisiert waren. Deshalb befürchtete Japan seine Kolonisation durch ein westliches Land, sodass es geopolitische Gegenmaßnahmen ergriff. 15 Jahre später führte Japan Krieg mit China (1. Japanisch-Chinesischer Krieg) und weitere 10 Jahre später mit Russland (Japanisch-Russischer Krieg).

Nach den japanischen Siegen in den beiden Kriegen hielten die USA Japan für eine Bedrohung und stuften es in einen angenommenen Feind ein, weil sich die USA für den Erwerb eigener Kolonien in China interessierten.

Europäische Staaten betrachteten Japan als ihren Konkurrenten, weil sie ihre erworbenen Rechte in China behalten wollten. Japan und die westlichen Staaten machten also Jagd auf profitable Konzessionen in dem durch innere Unruhen geschwächten chinesischen Kaiserreichs.

Japan kämpfte im 1.Weltkrieg auf der Seite der Alliierten. Dadurch erhöhte Japan seine internationale Stellung weiter und wurde eine der fünf Weltmächte. Der erbitterte Konkurrenzkampf in China führte zum II. Japanisch-Chinesischen Krieg und schließlich zum Pazifikkrieg mit den USA, der für Japan in einer Niederlage endete.

Der lehrreiche und spannende Vortrag dauert ca. 70 Minuten und wird mit 75 Bildern veranschaulicht. Der Abend verspricht- wie immer- sehr interessant zu werden. Bitte notieren Sie sich dieses Datum!

Rundschreiben Dr.Kamino 28.06.2019 Samurai auf die intern. Bühne