Wir laden Sie herzlich zu unseren Veranstaltungen ein, auch wenn sie kein Mitglied sind. Sofern nicht anders angegeben, finden die Veranstaltungen im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, 26121 Oldenburg statt. Beginn ist in der Regel um 19.00 Uhr. Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme an unseren Veranstaltungen, zögern Sie nicht, auch einmal Freunde mitzubringen.

(Der Eintritt für Veranstaltungen im PFL für Nichmitglieder 5 €.)


Zur Zeit können keine Veranstaltungen stattfinden. 

Fukushima – 10 Jahre danach

Am 10 März 2011 erschütterte eines der stärksten jemals gemessenen Erdbeben die Küste Ostjapans. Es löste einen Tsunami mit stellenweise bis zu 40 Meter hohen Wellen aus.
Die Flutwelle richtete im Landesinneren erhebliche Schäden an.
Durch das Erdbeben und den Tsunami versagten mehrere Kühlsysteme im Atomkraftwerk Fukushima. Erhebliche Mengen radioaktiver Stoffe wurden freigesetzt.

Am Morgen des 11. März waren die schrecklichen Bilder der zerstörerischen Kraft der riesigen Flutwellen auf allen Kanälen im deutschen Fernsehen zu sehen. 

Noch am Vortag, am Donnerstag 10. März 2011, hatte unsere Deutsch-Japanische Gesellschaft Nordwest zu Oldenburg im Großen Saal des Kulturzentrum PFL ein Konzert unter dem Titel „SAKURA; SAKURA 2011“ veranstaltet. Ich hatte dazu drei Künstlerinnen gewinnen können, im Rahmen ihrer Europa-Tournee einen Abend in Oldenburg zu verbringen.
Die Sängerin HANIU Takako, die Pianistin KOGURE Atsko und die Tänzerin JUNNA Akari entführten uns mit Werken von YAMADA Kousaku  sowie japanischen Volksweisen und Kinderliedern nach Japan. Es war ein ganz besonderes Konzert, das wir im Jubiläumsjahr „150 Jahre Freundschaft Deutschland – Japan“ der Oldenburger Bevölkerung bei freiem Eintritt anboten.

Wie schlimm war das Erwachen am nächsten Morgen. Als ich die Künstlerinnen vor ihrem Hotel vor ihrer Weiterreise verabschiedete, war die Katstrophe das uns alle bedrückende Thema. 

160.000 Menschen mussten vorrübergehend oder dauerhaft evakuiert werden, 18.500 Tote sind zu beklagen (Stand 2016), Häuser, Betriebe und landwirtschaftliche Flächen wurden zerstört, große Gebiete sind nicht nutzbar und dürfen noch immer nicht betreten werden.
Die Aufräum- und Sicherungsarbeiten am Atomkraftwerk sind noch immer nicht beendet, ein Abschluss wird für das Jahr 2050 erwartet. 

In Zusammenarbeit mit dem Oldenburger Künstler Michael Olsen (Initiator) führten wir in Oldenburg als Benefizveranstaltung einen „Tag für Japan“ durch, dessen Ertrag wir in Räumen der OLB dem gemeinnützigen Verein Kyuentai e.V. übergaben, der ihn zum Wiederaufbau einer Schule in Sendai vor Ort verwendete. 

In diesem Jahr jährt sich zum zehnten Mal der Jahrestag der verheerenden Dreifach-Katastrophe. Wie üblich, verschwinden die großen Katastrophen im Laufe der Zeit immer mehr aus den Schlagzeilen. Andere Ereignisse überdecken die schrecklichen Bilder und lassen sie in den Hintergrund treten. Heute bedrücken uns die täglichen Nachrichten über die Entwicklung der Corona-Pandemie, sie betreffen uns ganz direkt. 

Lassen Sie uns darüber nicht die vielen Opfer des 11. März 2011 vergessen,
nehmen Sie sich bitte ein paar Minuten Zeit und halten Sie inne.

Kurt Teller
Ehrenpräsident
Deutsch-Japanische Gesellschaft Nordwest
zu Oldenburg e.V.

新年あけましておめでとうございます    

Ein gutes Neues Jahr

平和で健康な2021年でありますように!

Wünsche für ein friedliches und gesundes Neues Jahr!

Liebe Mitglieder und Freunde der DJG Nordwest zu Oldenburg,

ich hoffe, dass Sie alle gesund ins Neue Jahr gekommen sind.

  Vergangenes Jahr 2020 wurden viele Menschen auf der Welt, mit den unbeschreiblichen Ereignissen überrascht, darauf waren wir nicht vorbereitet.

  Im Januar konnten wir unser schönes Neujahr Fest mit vielen Mitgliedern und Freunden gemeinsam feiern, im Februar hielten wir die Jahreshauptversammlung ab, danach hat das unheimliche Corona Virus unsere  Programme stillgelegt.

Wir bedauern, dass unser Tanabata-Fest, sowie einige schöne Veranstaltungen und das diesjährige Neujahr Fest 2021 abgesagt werden musste und zu mal wir leider noch keinen Blick in die Zukunft haben. Aber ich bin trotzdem optimistisch für unsere Zukunft.  Irgendwann werden wir uns wiedersehen, vielleicht schon bald können wir gemeinsam die Veranstaltungen genießen.

 Letztem Herbst ist ein langjähriges Mitglied, Frau Marianne Gawenda nach langer Krankheit von uns gegangen. Sie war ein liebes, treues Mitglied und ich vermisse sie.

 Ich sende Ihnen einen Reisebericht von Frau Gisela Böhme. Beim Lesen bekommen einige von Ihnen sicherlich viele schöne Erinnerung an die letzte Japanreise. Somit können Sie es noch einmal genießen.

2019  im November haben 6 Mitglieder an der Hokkaido, Nordjapanreiseteilgenommen;  Hakodate, Kushiro, Shiretoko, Abashiri, Biei, Sapporo, Otaru. Wenn ich jetzt daran denke, als  wir alles geträumt hätten.  

Es ist jetzt keine Aussicht auf ein uneingeschränktes  Reisen. Aber, wie ich mich Ihnen gegenüber geäußert habe, dass ich noch guter Hoffnung bin. 

Ich wäre sehr dankbar, wenn Sie mir Ihre Vorschläge, Ihre Meinungen senden werden. 

Bleiben Sie gesund und munter!

Präsidentin der DJG Nordwest zu Oldenburg

Sachiko Szyszka

zur Erinnerung !

Japanreise 2019                                               

  Vom 5. bis zum 15. Oktober 2019 fand eine Gruppenreise nach Japan statt, die vom Arbeitskreis Schule Rhauderfehn e.V. angeboten wurde.

Weil man nicht weiß, wann man wieder in das Land der aufgehenden Sonne reisen kann, hatte ich daran teilgenommen.

Die Reise führte die Gruppe vom Bahnhof Leer mit dem Bus zum Flughafen Düsseldorf.  Mit dem Flugzeug der Firma Emirates und einem Zwischenstopp in Dubai landete die Gruppe in Osaka. 

Es wurden 3 Städte von der Gruppe besucht: Kyoto, Hiroshima und Tokyo. Der Schwerpunkt lag auf der Besichtigung von 13 Tempeln und Schreinen. 

Am besten hat mir die Gartenanlage vom Heian-schrein in Kyoto gefallen. Es gibt dort Trittbrettsteine, auf denen man durch das Wasser gehen kann und ein sehr schöne überdachte Brücke, durch Koi-Karpfen und Schildkröten schwimmen.  Lilien und Seerosen stehen am Uferrand. Kirchbäume mit herabhängenden Zweigen und Glyzinien verschönen die Teichlandschaft. Alte Bäume werden gehegt und gepflegt.  Vor dem Eingang befinden sich chinesisch anmutende Gebäude und Reinigungsbecken. Außer den religiösen Anlagen wurde das Himeji Schloss bei Osaka besucht. 

In Hiroshima ist der Friedenspark eine Sehenswürdigkeit.  In Kyoto war ein Ziel der Shogun-Palast.  In Tokyo hatte man einen Überblick über die Stadt vom  Roppongi-Hills Mori-Tower.

   Mit dem Shinkansen fuhr die Gruppe nach Fuji-Hakone.  Da ein Taifun angekündigt wurde, beschloss man, das Programm zu ändern.  Nach einer Übernachtung in Hakone fuhr der Bus mit der Gruppe nach Tokyo, weil man befürchtete, dass die Straßen gesperrt werden würden und dass man darum Hakone nicht verlassen können würde.  Der Rückflugtermin war gefährdet.

In Tokyo wurde vor dem Verlassen des Hotels gewarnt und man kaufte in einem überfüllten Supermarkt eine Notration ein. Am Abend regnete und stürmte es, und der Hotelturm schaukelte ein wenig.  Am Morgen schien die Sonne und weitere Reiseziele wurden in Angriff genommen.

Am letzten Tag ging es nach Nikko.  An dieser Fahrt habe ich nicht teilgenommen, weil ich mich im Hotel mit 3 japanischen Freundinnen getroffen habe.  Das Wiedersehen war besonders schön. In der Nacht ging der Flug zurück nach Deutschland. – – An diese Reise werde ich noch lange denken.

Gisela Böhme

Haiku von Matsuo Basho

Wieder schwand ein Jahr

und ich trage immer noch 

Pilgerhut und  – schuh.