So schnell vergeht ein halbes Jahr !

Am 1. November 2015 flogen wir – 6 Frauen  – (fast ) alle Mitglieder der Deutsch-Japanischen Gesellschaft  – von Bremen aus

nach Japan !  Alles war im Voraus von unserer Reiseleiterin Sachiko Szyszka- der Prädidentin der DJG – bestens organisiert. Jeder wurde von einem Sammeltaxi von Zuhause abgeholt und wir fuhren gemeinsam zum Bremer Flughafen, von dort flogen wir erst nach Amsterdam und landeten am nächsten Tag in Osaka.

Gleich nach der Ankunft wechselten wir unser Geld, denn wir hatten ja viel vor -und besorgten uns die vorbestellten Japan Rail Pässe.

und dann ….. ging`s los mit dem Shinkansen-Fahren .

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Insgesamt legten wie diese Strecke  in Japan zurück.

Osaka- Nara , das war unser erstes Ziel.

3 Tage übernachteten wir in Nara und besuchten von dort aus als erstes den Fushimi Inari Shrine.

 

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Der nächste Höhepunkt : Der Horyu-ji-Tempel, er gilt als die Wiege des japanischen Buddismus und ist der älteste Tempel in Japan.

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Hier wohnten wir längere Zeit dem zeremoniellen Glockenschlagen bei, man beachte die weißen Handschuhe und die Konzentration des Mannes!

Im Narapark fand ein Fest statt, hier einige Eindrücke.

 

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Natürlich dürfen die berühmten Laternen nicht fehlen !IMG_1536

und eins von den unzähligen, neugierigen Rehen.            IMG_1537

und natürlich haben wir vorzüglich gespeist :

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Dies ist eine Auswahl von den verschiedenen Gerichten, die wir im Lauf der Reise serviert bekamen.

…und da wir in der Zeit der Herbstfärbung unterwegs waren, sehen wir auf dem nächsten Fotos den Tufuku-ji Tempel zwischen der bunten Blätterpracht

…und den akurat geharkten Kies im Garten der Tempelanlage.

 

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In Sagaarashiyama trafen wir eine Deutsche, die uns auf eine Fahrt mit einer historischen Bahn begleitete und im Bahnhof der Stadt auf :

Beethoven, Brahms, Mozart und Schubert.

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… und eine herrliche Tempelanlage ……. sowie einen beeindruckenden Bambuswald.

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Das war ein Reisevergnügen: immer pünktlich, alles tiptop sauber !

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Ein Ausflug zur Hängebrücke aus Weinreben im Dorf Shikoku Mura bei Takamatsu erforderte bei uns allen etwas Mut !

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nach Nara war unser nächstes Ziel KOCHI, die Stadt mit den besonders freundlichen Menschen.

In Kochi besuchten wir zuerst das Schloss und fuhren mit der alten Straßenbahn jeden Tag zum Bahnhof und zurück.

 

 

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IMG_1721      links die weiblichen Ginkos, rechts die männlichen !

 

In Kochi hatten wir sehr viel Kontakt zu den freundlichen und offenen Menschen.  Japanerinnen und Japaner unterstützten uns bei unseren Einkäufen, sie begleiteten uns beim Besuch des Makino Botanischen Gartens und – sehr wichtig für den Austausch zwischen Deutschland und Japan – das abendliche Zusammentreffen bei traditionellen japanischen Speisen, insbesondere Bonito ( Fisch), Gemüse, Obst und Sake ( Reiswein).                                                                                                              20160513_091346

von Kochi aus besuchten wir das Kap Ashizuri.

Auf der Fahrt dorthin trafen wir einen älteren Herrn ( 80+) im  Bus, der uns sechs Frauen doch tatsächlich alle zum Übernachten in sein Haus einlud, doch das wollten wir ihm nicht zumuten!

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und nun einige Fotos von den Räumlichkeiten unserer Übernachtung :

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Nicht alle Schlaf/Wohnzimmer waren so komfortabel, wir schliefen sogar die letzten Nächte in Osaka auf 1.40 cm Breite zu zweit in einem Bett. Wir haben uns immer sehr gut verstanden, konnten uns schnell auf Restaurants, Mahlzeiten, Ausflüge und Zusammenkünfte einigen und beim Einkaufen gab es viele Gemeinsamkeiten ( unsere Favoriten waren Socken, Stoffe, Origamipapier, Tee und Messer ).

In Kagashi besichtigten wir das größte Origamimuseum der Welt:

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und in Ino Machi ein Papiermuseum               :IMG_1732

Da es in Japan über 3000 Onsen = heiße Quellen gibt, ist es ein Muss für uns gewesen, in der bekannten Stadt Kagaonsen am Japanischen Meer diese zu besuchen, leider gibt davon keine  Fotos ?!

Das nächste Highlight auf der Reise : Shirakawagou, ein Bergdorf, in dem die reetgedeckten Häuser zum Weltkulturerbe gehören. Gassho-zukuri-Häuser, gassho = die betenden Hände, daran erinnern die steilen Schilfdächer.

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wir übernachteten dort im Ryokan, einer  japanischen Unterkunft/Hotel mit Familienanschluß.

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Unser letzte Basis : Osaka

Von dort aus fuhren wir nach Takayama,  dort erwarteten uns alte Kaufmannshäuser, die Takayama-Festwagenhalle, Takayama-Jinya aus dem Jahr 1692, ein Verwaltungsgebäude der  Provinzregierung zur Zeit des Shogunats.

Der 1200 Jahre alte Ginko, wunderschön!

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Diese Festwagen kommen beim Takayama Matsuri zum Einsatz.

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und wir besuchten Kyoto,  – den Kiyomizudera-Tempel, den Enkouji-Tempel und vieles Andere mehr.

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in den Straßen Sanenzaka (3 Jahre abwärts ) und Ninenzaka ( 2 Jahre abwärts) bringt ein Ausrutscher zwei bzw. drei Jahre Unglück!

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in Kyoto war die Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt am Abend eingeschaltet :

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zum guten Ende ein Ausflug nach Harie am Biwasee, dort erklärte uns ein engagierter Bewohner – im strömenden Regen – die Nutzung der Kapfen zur Reinigung des Geschirrs, das Bewässerungssystem, das von vielen Interessierten aus aller Welt besichtigt wird, die Nutzung des Flusswassers zur Kühlung der Lebensmittel und ….die große Verbundenheit der Bewohner mit der Natur.

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Es war eine ausgesprochen interessante und vielseitige Reise, die all unsere Bedürfnisse nach Kultur, Mensch und Land zufriedenstellte.

Wir danken Sachiko für ihr sehr persönliches Engagement!

Christel Baatz

1.Vizepräsidentin

Japanreise 2015

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